REISE NACH J.

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REISE NACH JERUSALEM oder 141 TAGE WARTEN AUF GRÜNSTEIN,              Edition Nautilus, 2005

Pressestimmen:

»… eine charmante Liebesgeschichte und eine unkonventionelle Annäherung an das Judentum.«
Aviva, Berlin Büchern Tipp

»… eine ermutigende Entwicklungsgeschichte, verpackt in Alltagsbeobachtungen, Stimmungsfetzen, in Liebeskummer und Hoffnungen auf ein anderes Leben.«
Lesart 

»Miriam Sachs kann alles: Geschichten schreiben, zeichnen und erzählen.«
Berliner Literaturkritik

Leseprobe

»Ich wünschte, ich wäre etwas. Jüdisch, katholisch, ein netter Mensch. Astronautin. Irgendwas!«

TEL AVIV UND IKEA / Stell mir vor, dass er in Jerusalem ist. Wie gerne wäre ich jetzt bei ihm. Es ist schwer zu begreifen, das mit Pilgerstätten, Orten, Städten, die für viele verschiedene Menschen eine Bedeutung haben. Wer nicht da ist, kann es nicht beurteilen. Wer nicht seit Jahrhunderten zurückzukehren versucht, sollte dankbar sein, eine Heimat zu haben. Es muss eine herrliche Stadt sein. Auf und ab. Und er ist da. Als er mir von seiner Abreise erzählt hat, verschlug es mir den Atem, und ich sagte nicht: Wie gerne wär auch ich in Israel, wie gern sähe ich, wie das gepriesene, magische Licht dort ist, wie es sich anhört, wenn am Sabbat plötzlich der Lärm der Welt schweigt und sich Ruhe ausbreitet. Eine Ruhe, zu der ich nicht mehr komme an den Freitagabenden. Weil ich allein bin und um mich herum die Welt noch so sehr tobt, dass ich sie nicht ausschließen kann. Wenn man es im Zusammenhang tut, muss es wie ein Wunder sein. Vielleicht funktioniert Religion so.
Ich hatte einmal eine Freundin, die war Jüdin, das hat mich damals überhaupt nicht interessiert, ich wusste es nicht einmal. Die war im Urlaub in Jerusalem gewesen, und ich dachte noch, was fährt die denn da hin! Sie hat gesagt: Es ist eine heilige Stadt. Und ich hatte gefragt: wieso, weshalb? Und alles, was ich herausbekam, war: Es ist so. Ich möchte das wirklich gern einmal spüren: Es muss sein, als könne man 21 Gramm Seele greifen. Und Grünstein!

Jerusalem-Neuköllner Operjerusalemscreenshot

Der Tagebuch-Roman wurde 2008 für die Neuköllner Oper adaptiert zum Zwei-Personen-Stück.

Regie:Miriam Sachs und Julia Dittmann

mit Karsten Troyke und Miriam Sachs

NÄCHSTES JAHR IN JERUSALEM

Am 10. Juli lasen Miriam Sachs uns Karsten Troyke in der Paul und Paila Buchhandlung in Berlin Lichtenberg.

PundP

Als Lesung mit Musik buchbar unter sachs-film@web.de

SachsTroyke

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