ANTRAEGE

zunächst die guten Nachrichten: eine Förderung durch den Fonds darstellende Künste im Mai und nun ein Stipendium der Kulturstiftung des Bundes!!!

Wir nutzen beide Förderungen um den Kontakt mit Gaza weiter aufrecht zu erhalten und hoffen, dass unsere konkrete Weiterarbeit möglich sein wird. längst fällig ist die Wiederaufnahme von GAZA. BIG FISH, aber auch das neue projekt 1001 Nacht – oder warum Kunst system-relevant ist. Unsere Workshop-Arbeit (Heldinnen-Spielplatz) läuft weiter, wenn auch momentan im Corona-Modus und auf Sparflamme.

Die Wiederaufnahme unserer letzten Inszeineirung ist FILM RISS THEATER so wichtig, weil die Fortsetzung dieser Theaterarbeit in Kooperation mit Künstlern in Gaza zwar in Berlin immer toll funktioniert hat, aber “das Rückspiel” zu “HEMINGWAY. GAZA. BIG FISH (gefördert von HKF und Rosa Luxemburg Stiftung) immer noch offen ist. Bisher fanden AUfführungen “nur” in der Schaubude Berlin statt. um dieInszeneirung nach Gaza zu bringen und sie einem großen Publikum dort zu zeigen bedarf es einer Neu-Inszenierung. Denn bisher waren wir in Berlin mit dem Blick aufs Mittelmeer und beobachten den Kampf des alten Fischers Santiago mit dem zu großen Fisch. Für Gaza wollen wir die Situation um 180 Grad drehen. und in der Perspektive des alten Mannes weiterspielen. – Und das Meer? liefern immer noch wir in unsere Live-Szenographie, einer Insightkamera vor der Knistertüten und Haarspangen-Haie, Flip-Flop-Boote sich bewegen und zuweilen auch wir.

Die Vorbereitung dieser konsequenten Fortsetzung unserer Arbeit in und mit Gaza geht ebenfalls Hand in Hand mit dem Projekt MULTIMEDIALTER HELDinnenSPIELPLATZ, das uns aus Gaza vorgeschlagen wurde: es soll Kindern in Gaza und Berlin das SPiel in

und auch mit Projektion vertraut machen und in einer finalen Workshop-Phase auch gemeinsam zum gegenseitigen Besuch via live-stream einladen. Corona hat dies erstmal unmöglich gemacht, allerdings ist gerade unser Format sehr Corona-tauglich. wir feilen daran, unseren Blickwinkel zu ändern. wenn bisher Jamal Abu Alqumssan in Gaza vom WOhnzimmer aus spielte und auf der Berliner Schausbude landete, ist es vielleicht an der Zeit, dass wir vom HOmeoffice aus spielen und in Gaza das Publikums sitzt mit einem echten analogen Hauptdarsteller. – leider klappte es wieder nicht mit der Förderung des Goethe-Instituts. wir hoffen nun mehr denn je auf Senat und Augstein Stiftung.

mehr info und Demomaterial, wie so was aussehen könnte hier: https://youtu.be/05-vafO3Ifs

Unsere letzten Projekte, die gefördert wurden:

HEMINGWAY. GAZA. BIG FISH (Hauptsuadtkulturfonds, Rosa Luxemburg Stiftung)

in der Schaubude Berlin und im Gaza Culture Center im Gazastreifen; gefördert vom Hauptstadtkulturfonds und von der Rosa Luxemburg STiftung. laufender Antrag: Kulturamt Pankow, Goethe Institut,
diese Kooperation ist auf einem guten, aber steinigen Weg. Zur Zeit stolpern wir über die Tatsache, dass das Theater Al Mishal im August bei einem Luftangriff restlos zerstört wurde. HOffnung machte uns jedoch die ersten Schritte unserer Zusammenarbeit: wir hatte im Rahmen der Reihe IMPROVISIONEN Jamal Abu Alqumsan und Deeb ElQumssan zu Gast in Berlin – wenn auch nur aber immerhin live und voller phantastischer Spielfreude “gebeamt” auf unsere tramhafte Bühne aus hauchdünnem Stoff, Licht und Schatten. den 28.11.18

Probenmitschnitt-Schnippsel unserer letzten Produktion (Kooperation mit Gaza):

Probe 1 Musik (Kerstin Kaernbach, Berlin) lenkt den Schauspieler (Jamals Abu ALqumsan, Gaza) – oder umgekehrt?

Probe 2 der Schauspieler in Gaza (Deeb Elqumssan) lenkt den Schauspieler in Berlin (Max Howitz) – oder umgekehrt.

LINKs zu der Aufführung in der NOvember 2018 Schaubude mit “Beam-Technologie” nach Gaza: Teil 1 und Teil 2

2. BILDERSTÜRME 2.0

(Bayerischer Kulturfonds, Stiftung Kirche und Kunst, Stadt Windsbach, Sparkasse Ansbach, Kirchenkreis Ansbach-Würzburg, Heimatverein WIndsbach)

in der Gottesruhkapelle Windsbach – mit einer vorbereitenden Reihe von Workshops, einer Wideraufnahme und der Neu-Inszenierung SAMSON

ein PASSIONS-SPIEL über vertrauensbildende Maßnahmen, Selbstmordattentate und Gretchen-Fragen

in Kooperation mit dem Dekanat Windsbach, der Stadt WIndsbach und dem evangelisches Bildungswerk (Workshops) und Nina Rühl untersucht FILM RISS THEATER den Mythos von SAMSON ; Anträge beim Bayerischen Kulturfonds, Fonds darstellende Künste, Kirchenkreis Ansbach-Würzburg, Stiftung Kunst und Kirche; gefördert von der Stadt Windsbach, unterstützt vom Heimatverein Windsbach

VERGLEICHBARES:

link zum Trailer (Bilderstürme I) hier kann man einen EIndruck vom Raum gewinnen: https://youtu.be/xY43-CuQ-v4

Gottesrukapelle, WIndsbach technik-test “Es werde Schnee”, live Objekttheater/Projektion: https://youtu.be/CWkAHDKqnn8

Vergleichbare andere Projekte: ODYSSEUS. KRIEG. ENTZUG. (Fernseh-Kurzbericht);