GAZA

Im Gazastreifen herrscht nachwievor Ausnahmezustand, auch wenn andere Krisenherde das Thema aus dem Focus der Medien verdrängt haben, ist Hilfe dringend von Nöten. Wir möchten ein Krankenhaus im Gazastreifen unterstützen und freuen uns über jede Spende.  

bisherige Aktionen: Benefizkonzert

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Im August dieses Jahres, noch während des Krieges  – offiziell ist es ja “nur” eine militärische Operation gewesen, das spart Israel Entschädigungskosten – fuhr ich nach Israel. Ein schon längst fälliger “Realitätscheck”, nachdem meine “Reise nach Jerusalem” (Edition Nautilus, 2005) eher eine im Geiste gewesen ist. Ich wollte für die Fortsetzung meines Buches recherchieren, versuchte mir selbst ein Bild zu machen und es schien mir nur konsequent, dies auch im Gazastreifen zu tun.

In der Literaturbeilage des ND erschien in stark gekürzter Form mein Reisebericht      “Von Wiederaufbau war nicht die Rede” eine Reise nach Gaza von Miriam Sachs ReiseNachGaza
Um es gleich vorwegzunehmen: ich kam mir dort ziemlich deplatziert vor und kaum etwas von dem, was ich mir (jenseits der Recherche) vorgenommen hatte: nämlich in irgendeiner Form von Nutzen zu sein,  gelang mir. Nicht einmal “Tropfen auf  heiße Steine” – oder das noch heißere Pflaster.

Ich würde dies gerne ändern, es ein bißchen besser machen. Ich glaube, dies ist allein möglich durch eine Spendenaktion. Im Rahmen der Theateraufführungen unserer Inszenierung ODYSSEUS. KRIEG. ENTZUG. kam bereits eine kleine Summe zusammen. Es wäre toll, wenn es ein bißchen mehr würde. Das Geld wird nicht irgendwohin überwiesen, sondern vorort fpr Medikamente ausgegeben bzw. geht direkt an die Patienten eines Krankenhauses in Rafah. Vor allem an Notaufnahme-Patienten mit chronischen Erkrankungen.

Ursprünglich hatte ich die Idee, Equippement und Medikamente zu kaufen, bzw, deutsche Kliniken um Sachspenden zu bitten, und direkt hinzubringen, dies ist jedoch nicht möglich. Auch Organisationen wie z.B. MEDICO unterstützen die Menschen im Gazastreifen in erster Linie finanziell und “über Bande” indem sie das Geld an Organisationen vorort weiterleiten. Das ist eine wichtige und großartige Arbeit, allerdings sind die Wege der Hilfe somit klar festgelegt. Ich würde jedoch gerne das Geld direkt den Leuten geben. Hier werde ich beraten von einem Arzt des Krankenhauses:
Ich lernte – kurz nachdem der Waffenstillstand ausgerufen wurde – einen jungen Assitenzarzt im Gazastreifen kennen. So groß die Erleichterung war, dass die Operation “protective edge” vorüber war, so klar war auch seine Aussage: Die Tatsache, dass keine Raketen mehr fliegen, bedeutet nicht, dass sich die Lage verbessert. Nachwievor ist die medizinische Versorgung nicht gewährleistet, die Lebensumstände sind katastrophal. WAS sich geändert hat: Gaza ist aus dem Interesse der Medien gerückt und somit verschlimmert sich in gewisser Weise die Lage sogar. Was bleibt, ist der Ausnahmezustand. Bitte unterstützt unsere Aktion mit einer Spende – egal in welcher Höhe.

Spenden unter Angabe des Verwendungszweckes GAZA auf das Projektkonto

Miriam Sachs, Postbank Berlin, BLZ: 10010010    Konto: 190968106

Wer eine Spendenquittung benötigt, kann seine Spende auch auf das Konto unseres Kooperationspartners Viktoriastadt e.V.   http://www.victoria-stadt.de/home     Vereinsregister Nr. VR 32251 B überweisen

alle Spenden werden entweder für den Kauf von Medikamenten für chronische Krankheiten verwendet oder direkt an die Patienten und deren Familien verteilt.

Victoriastadt e.V.  GLS Bank, BLZ: 430 609 67 Konto: 1 138 885 600
Mehr Informationen und Details unter 0163 78 29 451.
DANKE!

Miriam Sachs

1. Aktion: Januar 2015.

Wir haben fast 2500 € gesammelt. Dank an alle Spender und alle die unser Benefizkonzert besucht haben oder mitgewirkt haben. am 18. Januar fuhr ich nach Gaza und habe das Geld dort unter die Leute gebracht. In kleinen Spenden direkt an die Kranken oder direkt an Familien. Ein Teil ging auch mit konkretem Verwendungszweck an die Hilfsorganisationen und an das Krankenhaus.

2. Aktion:  Künstler in Gaza:

zum Zeitungsartikel

 

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3 Responses to GAZA

  1. Raiener says:

    Rainer Bühner-Heidelberg
    Liebe Miriam, Hedda -meine Schulfreundin – hat mir von der Aktion berichtet. Ich helfe gerne.
    Großes Kompliment für das Engagement

  2. Abdulgani Kortak says:

    Hallo Miriam,

    ihr Name klingt so vertraut, so orientalisch das ich sie lieber mit Vornamen ansprechen möchte, wenn sie erlauben.
    Ihr Engagement für Gaza rührt mich und gibt mir Hoffnung das es den Palästinensern irgendwann besser gehen wird.
    Ich wünschte es gäbe noch mehr Menschen wie sie.
    Falls sie wieder nach Gaza fahren, richten sie doch bitte schöne Grüße.
    LG Abdulgani

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